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Päpstliche Auszeichnung für Elisabeth Fischer

Seit fünfzig Jahren gehört Elisabeth Fischer dem Kirchenchor Wohlenschwil-Mägenwil an. Jetzt wurde ihre Treue mit der Päpstlichen Auszeichnung «bene merenti» gewürdigt. Im Festgottesdienst am Patrozinium vom 24. Oktober 2021 durfte die Chordirektorin und -dirigentin das seltene Dokument und die päpstliche Medaille entgegenehmen.

1971 geschah im Kirchenchor Wohlenschwil-Mägenwil das, was sich wohl jeder Chor wünscht. Eine junge Frau kam dazu, sang mit sicherer Stimme und musikalischem Engagement. Seither blieb Elisabeth Fischer dem Kirchenchor während 50 Jahren treu und übernahm nach 12 Jahren von ihrem Vater die Leitung des Chores, dem er als Dirigent und Organist während 52 Jahren das Fundament gelegt hatte.

Musikalische Qualität oberstes Gebot

Lateinische Sequenzen zu Ostern, Pfingsten und Fronleichnam, mehrstimmige Messen in den Gottesdiensten, sowie alle zwei Jahre ein Adventskonzert wurden konsequent weitergeführt und ausgebaut. Auch die Teilnahme an Gesangsfesten mit weltlichen Liedern gehörten ins Programm. Zu ihrem Einsatz für den Chorgesang im Kirchenchor Wohlenschwil-Mägenwil, kamen weiter Aufgaben hinzu, wie die Leitung des Männerchors Hägglingen, des Jugendchors Wohlenschwil Mägenwil, der 1979 gegründet wurde, und die Arbeit in überregionalen Gremien.

Für Elisabeth Fischer ist die Qualität des musikalischen Beitrages oberstes Gebot. Dafür ist sie unermüdlich im Einsatz. Auch im Hintergrund mit Quellenstudium, Auswahl der Werke, Beschaffung der Noten und der Organisation von begleitenden Musikern. Kirchenmusik wie auch das klassische Volkslied ist für sie Verpflichtung. Jeder Sänger, jede Sängerin soll sich mit Text und Musik auf ganz persönliche Weise identifizieren, um eine entsprechende Ausstrahlung wiedergeben zu können.

Jacqueline Zürcher
Foto: Viktor Seiler

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